Der Bauzins befindet sich in einem Rekordtief, von dem viele potenzielle Häuslebauer profitieren möchten. Bis Ende diesen Jahres wurde bereits von Experten eine Erhöhung vorausgesagt, weshalb zeitnahes Handeln umso wichtiger ist.

Preise für Grund und Boden nicht zwangsläufig niedriger

Nicht betroffen vom niedrigen Bauzins sind allerdings die Grundstückspreise: was nützt also ein guter Deal bezüglich des Hausbaus, wenn der Grundstückskauf finanziell in unerreichbare Weite rückt?

Hier könnte Erbpacht eine Lösung sein. Diese Methode, auch Erbbaurecht genannt, ermöglicht es Ihnen, ein Haus auf einem gemieteten Grundstücks zu bauen. Der Vertrag läuft durchschnittlich 75-99 Jahre, sodass Sie durchaus Ihren Lebensabend dort verbringen können ohne die Last eines erneuten Umzugs im hohen Alter. Die Erbpacht-Grundstücke werden in den meisten Fällen von Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben, aber gelegentlich auch von Privatpersonen.

Ein Pachtvertrag regelt die Details

Das Grundstück wird mittels einer jährlichen Pacht bezahlt, die aus dem im Pachtvertrag geregelten Betrag besteht plus 3-5 Prozent Zinsen, basierend auf dem Zeitwert des Grundstücks, der natürlich im Laufe der Jahre steigen oder sinken kann. Durch den Vertrag sind sowohl Eigentümer des Grundstücks als auch Sie als Pächter rechtlich abgesichert.

Ist das Eigentum des Grundstücks nicht Ihre oberste Priorität, aber das Leben im Eigenheim ein lebenslanger Traum, könnte Erbpacht eine Option sein.

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31.03.2017 |